Willkommen auf den Seiten der Neurointensiv AG am Universitätsklinikum Dresden!

Aktuelles

  • Q3/2017: SummerSchool Neurointensivmedizin der DGNI 
  • Q1/2017: NeuroIntensiv-Workshop Neurozentrum Heidelberg
  • Q3/2016: DEPTH-SOS-Studie beendet
  • Q3/2016: Teilnahme an  GBS-Studie IGOS beendet [mehr]
  • Q2/2016: Rekrutierungsbeginn SET POINT2-Studie in Dresden
  • Q2/2016: DECAST-Beobachtungsstudie beendet
  • Unterstützen Sie die neurointensivmedizinische Forschung! [mehr]
  • Interesse an klinischer Forschung oder einer Promotion im Bereich Neurointensivmedizin? Hier geht es weiter [mehr]!

Archiv (Auswahl)

  • Q1/2016: IGNITE-Studie zur zerebralen Hirnvenen-/Sinusthrombose publiziert [mehr]
  • Q1/2015: RETRACE-Studie publiziert [mehr]
  • Q1/2014: DESTINY-II-Studie publiziert [mehr]
  • Q2/2013: INTERACT-2-Studie publiziert [mehr]

Veranstaltungen, Fortbildungen

  • Kongressübersicht Neurointensivmedizin (Auswahl) [mehr]

   

Die Neurointensiv AG

Die Neurologische Intensivmedizin wurde 1996 durch Prof. H. Reichmann und PD Dr. M. Damian am Universitätsklinikum Dresden etabliert. Innerhalb der letzten beiden Jahrzehnte haben sich die Schwerpunkte der stationären neurologischen Behandlungen deutlich verschoben: hin zur Akutbehandlung vor allem von neurovaskulären, entzündlichen und muskulären Erkrankungen. Hintergrund dieser Entwicklung sind neben demografischen Faktoren vor allem neue diagnostische und therapeutische Optionen.

Entsprechend ist die neurologische Intensivmedizin im Bereich der Neurologie wie auch im Spektrum der Intensivmedizin eine hochspezialisierte Subdisziplin in Zentren der Maximalversorgung. Aktuelle Entwicklungen im Bereich der Telemedizin und effizientere neurologische Versorgungsstrukturen ermöglichen eine frühzeitige Erkennung von Akutpatienten, die einer spezialisierten Behandlung zugeführt werden müssen.

Die neurologischen Intensivstationen stellen mit qualifiziertem Personal sowie mit klinischem und apparativen Neuromonitoring-Verfahren eine 24-Stunden-Versorgung von schwer erkrankten neurologischen Patienten sicher. Kurzfristig eintretende Zusandsveränderungern können so zügig erkannt, abgeklärt und therapiert werden. Dies erfolgt interdisziplinär in enger Zusammenarbeit insbesondere mit neurochirurgischen und neuroradiologischen Kollegen.

Wie in allen medizinischen Bereichen ist es auch in der Intensivmedizin erforderlich, diagnostische und therapeutische Innovationen sowie Versorgungsstrukturen hinsichtlich Nutzen, Risiken und Effektivität zu untersuchen. Auf Grund der Komplexität und z.T. geringen Häufigkeit einzelner neurologischer Erkrankungen stellen multizentrische Studien sowie Register wichtige Verfahren dar, um Erkenntnisse für eine bessere Behandlung unserer Patienten zu gewinnen

Neurointensiv AG - Schwerpunkte klinischer Forschung:

  • Outcome-orientierten klinischen Forschung
  • Kooperationen im Rahmen von Investigator-initiierten Studien
  • Teilnahme an mutlizentrischen, Industrie-gesponsorten Studien
  • Eigene Projekteschwerpunkte:
  • Behandlung und Prognose raumfodernder Hirninfarkt
  • Behandlung und Prognose intrazerebraler Blutungen
  • Autoregulation / Neuromonitoring
  • Autoimmunvermittelte neurologische Akuterkrankungen (GBS, NMDA-Enzephalitis)
 

     Behandlungsspektrum:

  • Raumfordernde Hirninfarkte
  • Intrakranielle Blutungen
  • Status epilepticus
  • Hirntumore, Metastasen, Menigeosis
  • Neuromuskuläre Erkankungen (Myasthenia gravis, Guillaine-Barré-Syndrom)
  • Meningitis
  • Enzephalitis
  • Vaskulitis
  • Paraneoplastische Syndrome
  • Intoxikationen

Neuromonitoring, Diagnostik und Therapie-Verfahren:

Neben den gängigen intensivmedizinischen Methoden speziell

  • klinisches Neuromonitoring
  • EEG-Monitoring
  • Transkranielle Sonografie
  • Evozierte Potentiale
  • Monitoring von ICP/CPP, p(Br)O2, T(Br)
  • Ventrikuläre / lumbale Drainagen
  • Thrombolysetherapie
  • Plasmaaustausch, Immunadsorption
  • Chemotherapie, Antikörper-Therapie
  • gängige bildgebende Verfahren (CT, MRA, DSA, Interventionelle Neuroradiologie; Institut für Neuroradiologie)

(c) Neurointensiv AG